Frankos Fluchtversuch
Neues Kapitel: (Frankos Fluchtversuch)
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In der Zwischenzeit war Franko, nachdem er die Bilder von Jess und Lia geschossen hatte, wieder zurück zu Rick gefahren. Er hatte schweißnasse Hände, und schwitzte auch sonst aus allen Poren. Er hatte Angst. Angst vor Rick. Was würde dieser wohl mit ihm anstellen? Im Grunde dachte er immer noch kurzfristig daran, einfach so zu verschwinden; die Bilder könnte er einfach irgendwo entsorgen, und dann versuchen, in eine andere Stadt zu fliehen.
Er konnte doch nicht für immer bei Rick bleiben, zumal er ihm ohnehin nicht traute. Noch war Rick geschwächt, weil er immer noch schwer verletzt war; aber trotzdem war dieser stark genug, um ihm gefährlich werden zu können. Und wenn er es trotzdem schaffen sollte, zu überleben, würde er ihn garantiert suchen, egal wo er sich verstecken würde, wenn ihm die Flucht überhaupt gelingen sollte. Franko wusste auch, dass er gesucht wurde. Dennoch hatte er bereits darüber nachgedacht, wie er es schaffen könnte, in eine andere Stadt zu kommen. Immerhin hatte er es ja auch geschafft, unbemerkt ein Internet-Café zu betreten und sich die Informationen über die jungen Frauen zu beschaffen.
Ja, Franko dachte zuerst durchaus darüber nach, nicht mehr zu Rick zurück zu kehren, doch dann wusste er einfach, dass es es nicht tun konnte. Rick hätte keine Probleme damit, das war ihm klar, aber er konnte ihn einfach nicht im Stich lassen. Und er wollte die Bilder los werden, ohne Gefahr zu laufen, dass man ihn nachher dabei erwischte, wie er sie entsorgte...
Also fuhr er, wieder so unauffällig wie er nur konnte, zurück und parkte den - erneut gestohlenen - Wagen weit von ihrem gemeinsamen Versteck. Den Rest lief er so schnell wie möglich zu Fuß ud erreichte schließlich die Hütte. Sein Herz pochte und er versuchte, sich zu beruhigen. Dennoch trat er mit leicht wankendem Schritt in die Hütte ein und betrat diese dann schließlich.
Rick wandte sich ihm zu. Natürlich hatte er auf ihn gewartet. "Da bist du ja endlich! Das hat verdammt lange gedauert! Und ich hoffe, - für dich! - dass du erfolgreich gewesen bist?!" Seine Stimme hatte wieder einen drohenden Unterton, den Franko nur zu gut kannte. Er schluckte, dann nickte er. "Ja, ich war erfolgreich. Hier, da hast du deine "Beute"", und er schmiss ihm die Bilder auf das Feldbett, auf dem Rick lag. Rick sagte nichts, er bleckte nur die Zähne und ließ Franko kurz einen Blick auf seine Waffe richten, die natürlich immer noch neben ihm lag, in direktem Blickkontakt. Franko trat einige Schritte zurück. "Keine Angst, wenn du schön "brav" bist, passiert dir nichts! Dann wollen wir doch mal schauen, ob du deine Aufgabe richtig erfüllt hast, Kleiner", und Rick nahm sich die Fotos und besah sie sich, eines nach dem anderen...
Franko sah, wie sich Ricks Gesichtszüge anspannten. Er ahnte, wessen Bilder er sich vermutlich zuerst ansehen würde; und gleichzeitig hatte er ein wenig Panik, weil er dessen Anweisung, Jess für ihn ein wenig "schmackhaft" und "fotogen" wirken zu lassen, nicht ganz so hatte ausführen können. Dennoch hoffte er, dass es trotzdem reichen würde, dass er ihr wenigstens ein klein wenig das Oberteil herunter gezogen, und so einen Teil ihres Ausschnittes, frei gelegt hatte. Nicht ganz so viel sicherlich, wie Rick es gerne gehabt hätte - unten herum konnte er gar nichts tun - aber eben so viel es ihm in einem Krankenhaus! möglich gewesen war.
Dennoch sah er die Anspannung in Ricks Gesicht. Dessen Atmung wurde schneller. Und dann konnte Franko kaum seinen Augen trauen, als Rick tatäschlich begann, seine Hose aufzumachen - und seine Hand in dieselbe glitt... Franko wusste, dass die Verletzungen da unten ebenfalls schlimm waren, eigentlich dürfte er das, was er dann begann zu tun, gar nicht ausführen können; dennoch sah Franko, wie Rick seine Augen schloss, das Bild, beziehungsweise die Bilder, lagen auf seinem Bauch, und begann zu hecheln, während er anscheinend seinen kranken Phantasien nachging. Trotz der schlimmen Verletzungen an eben dieser Stelle. Doch das schien ihn überhaupt nicht zu stören; wenn er Schmerzen hatte, ignorierte er diese. Franko drehte sich angewidert um und wusste nicht, was er tun sollte. Er sah Rick zwar nicht mehr, aber er hörte ihn, wie sein Stöhnen stetig lauter wurde...
Ja, Rick war in seinem Element. Er hatte in der Tat zuerst die Bilder von Jess hervor geholt - und die Erinnerung überkam ihn. Zwar war er zuerst wirklich etwas enttäuscht, dass es nicht noch deutlichere Fotos von ihrem Körper gab, der ihn so anmachte, aber auch ihm war klar, dass es schwierig gewesen sein musste, überhaupt an die Frauen heran zu kommen Also beließ er es erst einmal dabei. Dann sah er sich die Bilder genauer an - und kam schließlich zu dem Foto, auf dem ein wenig mehr von Jess' nackter Haut zu sehen war... Rick starrte zuerst einige Sekunden darauf, dann schloss er die Augen. Die Vorstellung vertiefte sich in ihm, ihn überkam die Erinnerung, wie sie auf dem Boden lag, noch in Gefangenschaft, und wie er sich auf sie legte... Was dann tatsächlich geschehen war, dass Lia ihn "gestört" hatte, und das Erik gekommen war, um ihn von ihr herunter zu ziehen, ignorierte er nun. In seiner Phantasie drang er in sie ein und nahm sich das, was ihm seiner Meinung nach zustand. Beinahe unbewusst öffnete er seine Hose und begann, sich zu "bearbeiten". Die Gefühle überfluteten ihn, und er bemerkte in der Tat die Schmerzen nicht, auch, wenn er welche hatte.
Das Adrenalin, das ihn durchflutete, war stärker, als die Schmerzgefühle. Er bemerkte auch nicht, dass seine Wunden erneut angefangen hatten zu bluten, besonders unten an den "empfindlichen" Stellen...
Franko bemerkte es, als er sich einmal umdrehte. Er sah, dass Rick immer noch "beschäftigt" war, und fühlte einfach nur Ekel, zumal er dann noch bemerkte, dass dieser wieder angefangen hatte, zu bluten. Doch er konnte ihn jetzt nicht stören, dass wusste er. Aber hier bleiben und warten, bis dieser "fertig" war, um dann was zu tun? Ihn wieder zu versorgen? Seine alten - und jetzt auch neuen - Wunden zu versorgen? Ihm war immer noch schlecht, als er daran dachte, dass er vorab schon an eben diese Stelle heran gemusst hatte, und nun froh war, dass sie nicht mehr blutete - bis eben gerade...
Nein, Franko hatte keine Lust mehr dazu, doch er wusste auch nicht, was er tun sollte, und wie. Die Angst vor Rick war - noch - zu groß...
Derweil war Rick in seiner Phantasiewelt. Immer und immer wieder stellte er sich vor, wie er Jess nahm und in ihr steckte. Schweißüberströmt lag er in seinem Bett - und nach mindestens einer Stunde, wurde er schließlich ruhiger.
Dann öffnete er die Augen wieder, und registrierte, wo er wirklich war. Er blickte an sich herunter; seine Augen waren glasig, seine Pupillen erweitert. Er sagte nichts weiter, sondern nahm sich nur das nächste Bild, wieder von Jess - und brauchte gar nichts zu tun, beinahe von alleine bäumte er sich auf und begann zu stöhnen, lauter als die Male zuvor.
Als er dieses Mal fertig war, nahm er sich als nächstes das erste Bild von Lia hervor - und seine Gefühle veränderten sich von einem Schlag auf den nächsten. Bei Jess fühlte er Verlangen; Verlangen nach ihrem Körper, nach IHR; dem er nachgegangen war, und sich jetzt - zumindest einigermaßen - beruhigt hatte. Dennoch war immer noch etwas Restverlangen da, und er wusste, dass dieses sich nicht ändern würde, bis er hatte, nach was - beziehungsweise wem - es ihn dürstete.
Doch als er nun diese Brut sah, dieses andere Weibsbild, kochte es in ihm. Und das Gefühl war ein denkbar anderes: Es war blanker Hass! Diese Kröte hatte von Anfang an alles zerstört! Jetzt erinnerte er sich auch wieder, dass sie es gewesen war, die ihn, in der Realität, schon zu Beginn davon abgehalten hatte, Jess zu nehmen. Die ihn gestört hatte, noch BEVOR dieser Kretin von Polizist auftauchte, der dann noch mehr zerstört hatte... Ja, die Erinnerung an die Realität überkam ihn wieder und sein Hass wurde noch größer. An Erik konnte er sich nicht mehr rächen; der hatte es hinter sich; aber diese Ratte würde noch ihr blaues Wunder erleben; anscheinend lebte sie ja noch; auch, wenn sie und die andere Kröte in Sicherheit des Krankenhauses lagen.
Und dann überkamen ihn auch Phantasien, allerdings anderer Art. Er erinnerte sich auch daran, dass er sowohl Jess als auch diesem Biest die Arme aufgerissen hatte- und er wusste auch noch, dass er sich in ihr verewigt hatte. Sozusagen als "besonderes Geschenk". Rick grinste. Sein Grinsen wurde manisch; und er schloss erneut die Augen, während wieder ein inneres Band vor seinem geistigen Auge ablief: Dieses Mal sah er, wie er sich erneut über sie beugte, in der einen Hand ein Messer, mit dem er ihr ihren linken Arm aufriss, tiefer als er es noch bei Jess getan hatte - und in der anderen Hand das Rasiermesser, mit dem er in Lias Arm geritzt hatte. Und dieses Mal ritzte er damit in ihre ganze Haut. Überall, in ihren ebenfalls nackten Körper ritzte er seinen Namen - und dann ging er noch dazu über, ihn in riesigen Buchstaben auf Lias Bauch zu tatowieren: "RICK FOREVER!!!"
Und auch hier begann er, sich zu "bearbeiten", und wieder hörte man sein Stöhnen...
Franko wurde beinahe wahnsinnig. Das hielt er nicht mehr lange aus. Schon zuvor hatte er eine ganze Stunde damit verbracht, hier zu sitzen und diesem kranken Bastard dabei zuzuhören, wie er sich seinen perversen Phantasien hin gab... Nein, es reichte! Er hielt das nicht mehr aus!
Langsam ging Franko zu dem Vorratsversteck, das sie in der Hütte hatten, und schaute, wie viel sie noch zur Verfügung hatten. Es war so gut wie nichts mehr. Sie würden nicht mehr lange auskommen und er wusste, dass er sich überlegen musste, was er nun tun sollte. Entweder, er verschwand, genau jetzt, oder er musste zumindest einmal kurz fort, und wenigstens für einige Tage weitere Nahrung für sie beide zu besorgen. Doch wollte er das wirklich? Wollte er weiterhin der Spielball dieses Irren sein? Franko sah noch einmal zu Rick herüber, der immer noch mit geschlossenen Augen da lag, und dessen Gesichtsausdruck wirklich nur noch erschreckend war; und hatte schließlich eine Entscheidung getroffen: Nein! Er wollte nicht mehr für diesen Geisteskranken da sein! Und wenn es einen Moment gab, in dem er die Chance nutzen musste, dann war dieser jetzt gekommen! Er musste jetzt fort!
Doch er durfte auch nichts überstürzen. Franko war klar, dass es gefährlich für ihn war, da draußen, er wurde gesucht. Zumindest in dieser Stadt. Aber wenn er es klug anstellte? Er hatte sich schon mehrfach erfolgreich ein Auto "besorgt", und niemand hatte es bemerkt. Vielleicht standen nicht mehr so viele Kontrollen an den Grenzen zu den umliegenden Städten? Wenn er sich jetzt ein wenig "veränderte" würde ihn vielleicht niemand erkennen? Er musste es probieren, hier zu bleiben war keine Option, und irgendwann würde Rick ihn ohnehin ermorden, dessen war sich Franko sicher. Also stellte er sich noch einmal vor den Spiegel dieses Mal bemerkte Rick es nicht - und kämmte seine Haare so, dass er sich zumindest einbildete, er sähe anders aus als zuvor.
Dann zog er sich noch einmal etwas anderes an, sah noch ein letzes Mal zu Rick herüber, der immer noch nicht nachgelassen hatte, im Gegenteil, seine Gesichtszüge waren noch verkrampfter, und schließlich verließ Franko die Hütte. Als er draußen war, bekam er ein wohliges Gefühl. Erleichterung machte sich in ihm breit, und er beeilte sich, fort zu kommen. Nur so weit wie möglich fort, bis Rick aus seiner "Versenkung" auftauchte, und wieder bemerkte, was um ihn herum geschah. Vermutlich würden dann auch die Schmerzen wieder einsetzen, die er jetzt wohl nicht spürte, und spätestens dann würde er auch bemerken, dass er weg war. Franko wusste, dass er dann ganz, ganz weit fort sein musste. So weit, dass auch Rick ihn nie wieder finden würde, von der Polizei natürlich auch ganz zu schweigen. Leider ging sein, durchaus gut durchdachter, Plan schief...
Zumindest was die Sperren anging. Selbstverständlich wurden die Stadtgrenzen noch überwacht. Immerhin ging es um einen Schwerverbrecher, der auf der Flucht war. Jedes Auto wurde überprüft, auch Tage nach Frankos Flucht. Dieser hatte in der Zwischenzeit erneut ein Auto "gekapert", doch er hatte nicht so viel Glück wie bei den Malen zuvor. Dieses Mal war er unvorsichtig gewesen, und auch, wenn er gemeint hatte, von niemanden beobachtet worden zu sein, so gab es doch einen Zeugen, der sich im Hintergrund gehalten hatte, und, gesehen hatte, wie er den Wagen klaute. Dieser rief die Polizei, und kurze Zeit später, als Franko bereits kurz vor dem Übergang von einer Stadt in die nächste war, hörte er die Sirenen hinter sich. Franko brach der kalte Schweiß aus, aber bis kurz vor der ultimativen Katastrophe stellte er sich noch vor, dass es vielleicht nicht seinetwegen sein könnte - immerhin gab es ja noch andere Gründe, weshalb die Polente unterwegs sein könnte...
Doch dann wusste er, dass die Hoffnung umsonst gewesen war. Er sah sie genau hinter sich, und er hörte den Lautsprecher, als der Polizist ihn ansprach: "Fahren Sie rechts ran!"
Natürlich wusste Franko, dass er es nicht tun konnte. Er war kurz vor der Grenze, und er konnte nicht zurück, denn da fuhren sie ja. Also gab er Gas. Es war seine einzige Chance. Die Polizisten erhöhten ebenfalls das Tempo - und kurz vor ihm tauchten plötzlich, beinahe wie aus heiterem Himmel, ebenfalls Polizeiwagen auf. Er hatte keine Chance. Mit quietschenden Reifen blieb er stehen, und dann sah er sie bereits, wie sie mit gezogenenen Waffen auf den Wagen zuliefen: "Kommen Sie mit erhobenen Händen raus! AUSSTEIGEN, SOFORT!"
Franko hatte eine Waffe, theoretisch hätte er sie ziehen können, und er wusste, dass Rick das vermutlich getan hätte. Aber er wusste auch, dass er dann innerhalb weniger Sekunden tot gewesen wäre. Vielleicht wäre das Rick egal gewesen, er wäre ein Typ, der meinen würde, dass es besser wäre zu sterben, und vorher noch mindestens einen Bullen, wenn nicht zwei oder drei, mit in den Tod zu reißen, doch er war nicht Rick. Er wollte niemanden töten, nicht mal Bullen; und er wollte nicht sterben.
Also öffnete er langsam die Tür und hob seine Arme, während er ausstieg. "Langsam; die Hände aufs Auto! NA LOS!" keifte ihm der Polizist entgegen, und Franko nickte nur, dann tat er, wie ihm geheißen wurde. Wenige Sekunden später spürte er, wie ihm unsanft die Hände nach hinten gerissen wurden, und die Handschellen klickten. Es war vorbei. Alles war zerstört. Und was würde aus Rick werden? Aber dann schalt er sich selbst einen Narren. Was machte er sich jetzt Gedanken um Rick? Er war gerade verhaftet worden, verdammte Scheiße...
Die Polizisten drehten ihn um. Was war ihnen denn da ins Netz gegangen? Eigentlich hatten sie einen Funkspruch erhalten, dass ein Auto geklaut worden war, und sie hatten die Verfolgung aufgenommen, weil sie dieses erkannt hatten. Und dann hatte der Kerl plötzlich Gas gegeben - was ja schon fast einem Schuldgeständnis gleich kam - und gleichzeitig hatten sie ihre Kollegen informiert, die die Stadtgrenzen absicherten. Irgend etwas stimmte mit dem Kerl nicht... Und als sie ihn jetzt sahen, wussten sie auch, was:
Selbstverständlich hatten alle das Fahndungsfoto von dem Kerl, der bei der Festnahme der Verbrecherbande durch die Lappen der Grenzpolizei gegangen war. Der Kerl war ein großer Fisch, der ihnen da ins Netz gegangen war! Sie alle wussten, dass er verdächtigt wurde, Teil eines Frauen- beziehungsweise Mädchenhändlerrings zu sein, und mit schuldig an der Entführung und Misshandlung zweier junger Frauen war, und wer wusste wieviel noch. Weitere Informationen hatten sie jetzt nicht, dafür war ihr Status nicht hoch genug, aber das reichte ja schon. Also packten sie den "Fisch" in ihr Auto und verfrachteten ihn ins Kriminalkommissariat. Dort angekommen, wurde er den zuständigen Kriminalkommissaren übergeben - und diese informierten ihren Kollegen, Kommissar Schmidt, über den Sachverhalt.
Dieser beeilte sich, eben in dieses Kommissariat zu kommen, das in einer anderen Stadt lag, aber der Fall war grenzübergreifend. Adrenalin pumpte durch seinen Körper, denn er wusste, wer dort "geangelt" worden war; sie hatten sehr wahrscheinlich den Bastard geschnappt, der als hochgefährlich eingestuft worden war. Derjenige, der ihnen durch die Lappen gegangen war, und es gewagt hatte, ins Krankenhaus, zu Lia Dixon und Jessica Meurer einzudringen, um dort Fotos von den beiden zu machen! Und jetzt würde er diesen Bastard eigenhändig befragen. Er würde aus ihnen heraus bekommen, was es damit auf sich hatte - weshalb brauchte der Typ die Fotos? Was hatte er damit vor? Erst, wenn er Antworten auf all seine Fragen hatte, würde er mit Rea Garvey und seinen Freunden sprechen, erst dann - und was er ihnen dann alles erzählen würde, blieb auch noch ungewiss. Dennoch nahm er sich vor, zumindest diese Nachricht zu überbringen, damit die größte Last von ihnen genommen würde. Sie brauchten keine Angst mehr vor diesem Kerl zu haben, er war gefasst! Und das war das Wichtigste - dachte er jedenfalls!

